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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
Entstehung
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320
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schieden sind, dafs eins der ältesten Sternbilder,der grofseBär nur allein,zwar einen ganz eignenCharakter hat, dafs es aber so wenig wie dieübrigen, die ebenfalls in frühen Schriften Vor-kommen , wie der Orion, die Plejaden, et-was allegorisches enthält ; wenn man be-merkt, dafs alle Anspielungen nur auf die Figur,oder die Stellung der Sternbilder, selten aberauf ihren relativen Auf - und Untergang sichbeziehen, und wenn man es selbst diesen An-spielungen und überhaupt den meisten Fabelnder Sternbilder ansieht, dafs sie späterer Erfin-dung sind, dafs die Grammatiker absichtlichnach Modifikationen alter Mythen haschten,um auch da Erzählungen anbringen zu können,wo dergleichen fehlten, wie bey dem kleinenBär, den Böckchen u. s. w r .; ja w'enn von denAlten selbst einige und.zw ar verschiedene Erfin-der der Sternbilder angegeben werden; sowird es nur zu deutlich, dafs hier an keinAUegorisiren, an keine Flieroglyphen gedachtworden sey, und dafs sie nicht alle auf einmalund systematisch geordnet zu einem bestimm-ten Zwecke erfunden wurden. Will man abereinen Versuch machen, über die Entstehungs-art der Sternbilder etwas zu bestimmen, undhält man sich einmal überzeugt, dafs nicht der

Zufall