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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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339
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zusammen. Da diese aber noch keine Genauig-keit hatte, weil man zur Nachtzeit nicht den Ae-quator sondern die Ekliptik dazu brauchte; solief* sich noch wenig Gebrauch vom Meridianmachen. Er gehörte überdiefs, wie Genunus(eiern, astr. c. 4-) ausdrücklich bemerkt, zu dennicht sinnlichen Kreisen des Himmels, und kön-ne also, setzt er hinzu, an einer künstlichenHimmelskugel gor nicht dargestellt werden,statt dafs der Rand desselben die Stelle des Ho-rizonts vertreten könne. Diese Aeusserung ei-nes Astronomen, welcher nach unsrer Periodelebte, ist theils ein deutlicher Wink, wie mansich bey den Observationen zu helfen suchte,theils auch eine Bestätigung von dem vorhinschon aufgestelhen Satze, dafs man nicht vonscharfen mathematischen Begrilfen in der Astro-nomie ausgieng, diese aber anwandte, wo undwie man konnte, und d:fs abstrakte Be-griffe nur dann erst einen Werth harten, wennsie sich auch sinnlich darstellen liefsen. Wolkeund mufste man sich also beym Meridian ansinnliche Punkte der Sphäre halten , so war erauch schon aus dem Grunde des Nachts völligunbrauchbar. Es fehlte dazu an Instrumenten.So lange man das Bedürfnifs eines solchen Krei-ses noch nicht fühlte, scheint man auch noch

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