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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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345
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Ein Unterschied, welcher ihm auch bey seinenunvollkommenen Observationen merklich ge-wesen wäre.

Es lag also wahrscheinlich daran nicht,sondern in einem andern Umstande. Man kannnemlich fragen, wie er die Verhältnisse deslängsten und kürzesten Tages gefunden habe,da er sehr mechanisch dabey verfahren mufste?Nach dem, was ich über die Ara ebne des Eudo -xus und über den Gebrauch der Azimuthebey der Tageseinteilung gesagt habe, wollen wirannehmen, dafs am kürzesten Tage der Schattenim Morgenhorizonte die Linie AS (Tab. III.Fig. I), und im Abendhorizonte ES machte.Eben so wäre am längsten Tage der SchattenMorgen FS, Abends WS gewesen. BeydeWinkel um ASß und FS W ergänzen einanderund machen zusammen 5 Go Grade aus. Für diegröfste Abweichung der Sonne e 5 °, lyS' und ei-ne Polhöhe von 56 Graden, würde der Winkeloder Bogen am kürzesten Tage ASB ~ 120 0 ,56', und FSW am längsten 269°, V seyn.Es verhält sich also (20g, 4): ( 120, 56 ) olin-gefähr wie 240 : 121 oder wie 12: 6 ,o 5 (*). Eine

grö-

(*) Oäer genauer noch wie (-59°»4f) : 0-O°, 16 '),das wäre ebenlalls fast wie 4is* £ v< 5

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