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Der streitigste unter allen ist der Posei-deon. Er müfste nach Gaza in den Winterund zwar in die Zeit des Solstitiums fallen.Denn die Thunfische laichen, sagt Aristoteles ,eigentlich nur einmal im Jahr. Doch da'dieseslange Zeit hindurch und allmählich geschieht;so scheint eine doppelte Zeit dafür angenom-men werden zu müssen; einmal im Poseideonvor dem Solstitium, das andremal im Frühling(Hist. anim. V, 9.). Dieses läfst sich mit denandern Stellen nur alsdann vereinigen, wennzur Frühlingszeit so viel heifsen soll, als um dasSominersolstitium, weil dieser Termin auchin den Hekatombaeon gesetzt wurde. Einigeandre Stellen sind noch entscheidender, nem-lich lib. V, 11 , wo ausdrücklich der Anfang derLaichzeit in diesen Monat gesetzt wird , undlib.V. 8 , wo Aristoteles sagt, dafs der Eisvogelum diese Zeit niste, und daher auch PoseidonsVogel genannt werde. Theophrasts Bemer-kung der Sommer- und Wintersaat gehört eben-falls hierher, weil dadurch der Poseideon vor denGamelion zu stehen kömmt. Nun will aberPetavius ferner darthun, dafs die Athenienserden Monat zum Schaltmonate gebraucht, unddaher einen doppelten dieses Namens gehabthätten, aber, wie mich dünkt, aus sehr unsiche-
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