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Stimmung und den verschiedenen Cvklen im-mer weiter fortrückten. Zu Aristoteles Zeitund vor ihm stellte man Revisionen in der Zeit-rechnung an, änderte und wählte zweckmä-fsige Perioden, und sähe also die eingeschli-chenen Fehler. Man darf sich also nicht wun-dern, wenn Aristoteles keine Abweichung er-wähnt, nicht ohne Absicht waren hingegenwohl in den angeführten Stellen die Zusätze:um Arldurs Auf gang 3 im Ausgange desWinters 3 'um das Sols!itium u. s. w. Hierinliegt nun auch wohl der Grund, warum manbey der Feldarbeit sowohl, als bey vielenastronomischen Arbeiten sich noch immer, wiein den früheren Zeiten, an den Auf - und Un-tergang der Gestirne hielt. Fast alle die bishergenannten Astronomen, Demokrit , Eudoxus ,Philipp, Heliko, Kalippus und andre hattenVerzeichnisse der Art hinterlassen, worin zu-gleich die jährlich in denselben Zeiten wieder-kehrende Witterung, vorzüglich die Winde be-merkt wurden. Doch hofft Bailly offenbar zuviel, wenn er (*) aus der Berechnung dieserBeobachtungen Vortheil für die Wissenschaft,wenigstens für ihre Geschichte erwartet. Denn
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(*) Gesell, d. a. Astr. B. c. Absclin. 7. g. 13.
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