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I. Theil. V. Hauptstück.
s) Im ersten Falle macht die Armee, so wie sie stehet,nachdem das Terrain, oder die zu große Überlegenheit desFeindes, mehr oder weniger Befestigung erfordert, längstihrer Fronte, Flefchen, die durch Brustwehren zusammenhängen, kl. XlV. 4. Z. 6. und 7. oder sägenförmige
Werke, wie kl. Xl. 9. k>1. XII. 6Z. Z. und 6. dergleichen
Linien man sehr viel in Clairac findet.
§. 90. Ist nahe am Flusse ein Wald, so würde ich,wo er auch nicht für die ganze Armee groß genunq, einenFlügel hinein sehen, und statt Verschanzungen ein oder zweyVerhaue, welche geschwinder als Schanzen zu fertigen sind,machen. Sie haben auch noch den Vorzug, daß man sichleichter, und ohne vom Feinde bemerkt oder verfolgt zu wer,den, aus einem durchs andere, und übern Fluß zurückzie-hen kann.
§.91. Wenn die vordersten Verschanzungen zu Stan-de, werden die Brücken geschlagen, und vor jede eine ge-raume Brückenschanze mit r Ausgängen gelegt, durch wel-che die Brücken gedeckt werden, und die Truppen sich her-nach zurückziehen.
Anmerkung.
§. 92. Das sämtliche Gepäck wird voraus geschickt,wenn aber das andere Ufer nicht bereits von uns besetzt ist,so muß zuvor eine starke Bedeckung von Fußvolk und Rei-lerey übergehen, um selbiges gegen feindliche Reiterey, diedurch den Fluß setzen könnte, zu decken.
§. yg. So bald alles, was der Armee bey einem An-griffe überflüßig oder hinderlich seyn kann, hinüber ist, ge-het ein ansehnlicher Theil, und zwar der größten Canonenund Haubitzen, über, von welchen auf dem andern UferBakterien, und zwar vorzüglich in der Gegend errichtet wer-den, wo sich auf dem andern Ufer die Flügel der Armeenanstützen, um die Flanguen und das Feld. vor der Fronte be-streichen zu können.
§. -4.