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Unterricht für die Officiers, die sich zu Feld-Ingenieurs bilden, oder doch den Feldzügen mit Nutzen beywohnen wollen, durch Beyspiele aus dem letzten Kriege erläutert, und mit nöthigen Plans versehen / von Johann Gottlieb Tielke
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kann, §. IZY. Was die Waldung betrist, so halte ich svl-

n eins che weder auf der Seite, noch vor der Fronte, vor eine gu»

; man le Deckung, und wenn man sie auch noch so sehr verhauet,

thun Mir ist kein Exempel bekannt, wo man nicht durch ein

Mies Verhau gedrungen wäre, wenn man nur recht angegriffen.

Der angreifende Theil hat allezeit, und hier ins be»

, wo sondere, den Vortheil über den, der angegriffen wird, denn

n der die Vertheidigung aus, einem Verhau ist schwach und unges

mung wiß , weil mich die Bäume und der Verhau selbst am

t aus» Feuern hindert, und ich weder die Stärke noch Bewegung

?rwä« deg Feindes entdecken kann. Hierzu kömmt noch, daß der

verdoppelte Wiederhol! des Waldes, das Krachen und Praß»yn. sein der Bäume, uud die herumfliegenden Aeste und Split-

i An« ker dem gemeinen Mann die Gefahr vergrößern, und den

Muth benehmen. Hat man ihn nur erst mit Haubitz - Gra-baden aus den Verhauen getrieben, so ist alsdenn derselbenicht leicht zu öfnen. Man hak nemlich zu einem solchen Unter-mkers b^hwen bereits Arbeiter mit Aexten und Sagen bey derHand; erstere müssen die Aeste von Stämmen abhauen,und und lehtere die Stämme von einander sägen, und auf dieglich, ^eike werfen, damit sowohl die Divisions als das Geschützb"rch können, welche Arbeit geschwinder geht, als manStel« glauben sollte. Ich bin aus eigener Erfahrung, da ichderen selbst bey dergleichen Vorfällen gewesen, überzeugt worden,

daß daß sich Truppen, auch bey der tapfersten Gegenwehr,

erden *n einem Verhau nicht so lange wehren können, als sie hin»

und ker einer Brustwehr gethan haben würden,

chans Das allsrnachtheiligste aber ist dieses, daß der Feind

bur den Waid seine Angriffe verstecken, und mich jeder-muß ietk m einer nachteiligen Ungewißheit erhalten kann. Wie

)t ist, Verhaue mit anzubringen und zu machen, siehe

, sei« §. 427. und folg.

>f e>. §. 140. Flüsse, besonders wenn man nicht durch sel-

vers >ge waden kann, und große Seen und Moräste, wie auch

alle Überschwemmungen, OnonäariE.) sind am vorzüglich«

l en, hie Seiten zu bedecken, oder die Flügel anzulehnen.lZS- , Eis