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i. Hauptstück.
Von der Berschanzungskunftüberhaupt.
^TXiese Wissenschaft entlehnet zwar ihre Grund.eD » sähe und Regeln aus der Fortisication Ro-yale, welchen man, wo es nur das Ter-rain, Absichten und Nebenumstände erlauben, folgen muß,allein man ist in selber nicht so, wie in der Fortification Ro«yale, an die Gleichförmigkeit (lregulsrite) gebunden, son«dern muß sich mehr nach der Beschaffenheit der Gegend!undandern Nebenumständen richten, f Hierinnen fehlen dieArren Theoristen gemeiniglich, und sind ihre Entwürfe vonVerschanzungen zwar auf dem Reißbrett, wo alles gleich,aber nicht auf dem natürlichen Terrain, welches man nichtallemal wählen kann, auszuführen, ja wenn auch letztereswäre, st wird h^ch zum öfkern eine Verschanzung) welchenach allen Regeln der Befestigungskunst eingerichtet lind be.strichen ist, st^ ^mg Widerstand thun können, wenn mannicht dabey das Terrain zu nutzen sucht. Z. B. wenn ichlangst einem Erdrande, («>6esax.) oder an dem Abhängeeines Berges, eine Linie machen will, so muß ich mich mitmeinen ein-und ausgehenden Winkeln nach den Krümmun-gen und Schluchten des Abhangs richten, und ein gekreuz-tes und heftiges Feuer dahin zu bringen suchen, wo der
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k Siehe V. Stück Beyt. V. Hauptstück-