108 H. Theil. I. Hauptstück.
Schweigen zu bringen, als auch die kleinen vorgelegten undBrustwehren zu decke»; Dahero man auch einen, und sich i
möglich, gedeckten Zugang, aus den kleinen Brustwehren ses r
zur Haupt. Verschanzung, machen muß, damit sich die 8e, >
Truppen, wenn sie aus den vorliegenden Werken vertrit' glau
den werden, zurückziehen können. ?i. XXII. 6^. z. r. undXXVIII. n°- 1 - und ?t. XXX. Z. ?. rege!
H. 190. In vielen Stücken muß man sich nach den chen
Vorurtheilen, Gemüths-und Denkungsart des gemeinen nen
Soldaten richten. Die meisten Soldaten, die in der Feld' kunß
schlacht die entsetzlichste Canonade standhaft, ja so gar mit nach
einer Art der Gleichgültigkeit aushalten, werden hinter ei- Cö
ner Brustwehr, oder in einer Schanze, durch welche, oder veste,
in welche einige Stückkugeln kommen, den Muth verlieren) der
Man muß dahero, so viel möglich, bedacht seyn, sie vor dcM venj,
feindlichen Geschütz sicher zu stellen. Sollte dieses aber am
ja nicht gänzlich möglich sey, als z. B. in dem im vorige" sucht
H. angeführten tief gelegten Brustwehren, so thut man am be' das
sten, daß man sie darzu vorzubereiten sucht, ihnen, jedoch ^ ^en,mit einer guten Art, um ihren Muth nicht niederzuschlagen, t^n
sagt, es wgre wohl möglich, daß der Feind etliche Kugel" Hau
in die Schanze bringen könnte, sie würden aber keinen so"- ^ !
derlichen Schaden thun, und man wäre von ihnen, als ta-pfern und versuchten Leuten, versichert, daß sie schon mit stensdergleichen Vorfällen bekannt wären, und dieses ihren so undoft geprüften Muth nicht niederschlagen würde. ten,
Kurz, ich behaupte allezeit, daß die größte Gefahr, sich 1zu der der Soldate vorbereitet ist, ihn nicht so niederschlagt,als eine kleine, nicht vorher gesehene, und sich plötzlicheignende Schwierigkeit, oder Vorfall. Hieraus entstehetdas sogenannte Panische Schrecken (lerreur ?snig»e) *
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* Diese Redensart kommt her von Pan, des Bachus(Ostri6)
Heerführer, welcher durch ein nächtlich großes GeschssY«ine sehr große feindliche Armee in Schrecken und Fl"M §brachte. Der Griechische Schriftsteller Polyän, im a>^
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