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Unterricht für die Officiers, die sich zu Feld-Ingenieurs bilden, oder doch den Feldzügen mit Nutzen beywohnen wollen, durch Beyspiele aus dem letzten Kriege erläutert, und mit nöthigen Plans versehen / von Johann Gottlieb Tielke
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141
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Von dem Beherrschen der Anhöhen. i4i

dazu, weil man, wenn man in die Tiefe schießt, vorhalten

§. 26°. Bey dem Angriff einer steilen Höhe ist, ausnurerwehmer Ursache, das Geschütz noch weniger zu sur«ten, und kann man leicht unter dasselbe kommen. ^ '

mau«. ki, XXL iix. z. und 5- s° bald man ,n cL. kommt, vorn feindlichen Kugeln sicher, well danicht tiefer gerichtet werden kann. Sind nun, zumdem Hauptberge noch Hügel oder kleine Anh^ , '

ÜA. Z> so hat man noch den Vortheil, daß man dlk

da, wo sie dem Geschütz ausgesetzt sind, geschwind anru ,

und hinter dem Hügel, welcher sie deckt, wiederum arwru-

hen, und sich erholen lassen kann, z. B. brs «. em

ohngeachtet sind dergleichen Anhöhen gefährlicher,

sie angreifen soll, als wenn man von ihnen angegriff »

i) ist bey einem Angriff einer Anhöhenicht von andern gegenüberstehenden Anhöhen s)sen kann, das Geschütz von geringer oder gar reu,Wartung, nach §. .7 ;, Dir Mannschaft da-,nur, weil die Kugeln blos die Kante, .

obere Fläche des Berges, bestreichen, etliche 9Schritt von der Kante des Berges zurucktre ,gehen alle Kugeln über sie weg, kl>hero es lächerlich ist, wenn man bey Vestur 3gleichen Anhöhen die Zeit mit Schlessm verderbt.Hier muß Geschwindigkeit und das blanke Gewe)scheiden. .

2) Kann man, wenn die Anhöhe oder der Berg etwassteil, die Reiterey nicht brauchen.z) Kann so das Fußvolk wahrenden Aufsteigenicht feuern, «nd wenn sie es ja thun, so wird eS vwenig Würkung seyn.

4) Wenn die Soldaten auch ja die Hohe ersteigen, lsind sie so ermattet und äußern Odem, daß es leicy ,sie mit dem Bajonet wieder herunter zu tretvem