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II. Theil. VII. Hauptstück.
§. 261- Eine angreifende Anhöhe aber ist diese, we^che unserer Stellung so nahe gelegen, daß sich der Feind ih-rer bemächtigen, und Batterien darauf errichten kann»Wenn dieses ja nicht zu vermeiden, so muß man seine Liniedoch so einrichten, daß man wenigstens das Bestreichen (Co-füaäe) verhindere, und sich durch Schulterwehren (Lpsule-inent) zu decken suchen.
§. 262. Zum öftern ist es auch von'großem Nutzen,wenn man sich einschneidec, * z. B. die Fronte der Stellungwäre durch einen Fluß, der zu paßiren, gedeckt, jenseitsaber noch höhere Anhöhen, als die, worauf ich stehe, so wür-de ich mich unten am Abhänge einschneiden, wo ich nicht al-lein den Durchgang durchs Wasser dem Feinde verwehre,sondern auch so tief unter seine Batterien komme, daß ichwenig davon zu befürchten haben werde. Man kann auch,um mehrerer Sicherheit willen, die Brustwehren höher,als gewöhnlich, machen, sie mit 2 bis ; Austritten verse-hen , ?!. XXX. 0. und die Schießscharten oben mitDeck-Faschinen überdecken.
§. 26;. Um dem Feinde bey einem Angriffe, durchdas Feuer, den meisten Abbruch zu thun, sind die sanft ab-laufenden Anhöhen (en?eMe llouce) die besten, weil, beyErsteigung derselben, der Feind niemals unter unser Feuerkommt, sondern demselben beständig ausgesetzt bleibt, wiekl. XXX. LZ. 4. deutlich zeigt.
* Das Einschneiden stehe H. 291.
VIII. Haupt-