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n. Theil. IX. Hauptstück.Durchschnitt auffelfigten Boden.
§. 285. In diesem Falle richtet sich die Starke d**Bruftwehre zwar nach der Beschaffenheit der Erde; alleinder Graben wird ganz anders, weil man nicht tief in dieErde kann, und doch Erde, die Brustwehr anzuschütten,haben muß. Hieraus wird man also von selbst sehen, daßweder die Tiefe noch Breite zu bestimmen sey, sondern bey^des sich nach den Umständen richten müsse. Man machtalso den Graben so tief, bis man auf den Felsen kommt,und erweitert denselben (nemlich in der Breite) so lange,bis man die benöthigte Erde zur Brustwehr hat. Ma»kann auch, sowohl außer - als innerhalb der Schanze, eine»Graben machen, da man denn, wenn der Fels auch nur lFuß Erde haben sollte, doch Erde genug zur Brustwehr*erhalten wird. kl. VIII. V. Die Gräben, besonders dekinnere, können noch breiter, und so lange erweitert werde»,bis man zur Brustwehr die benöthigte Erde erlangt hat'Ist es aber demohngeachtet nicht möglich, deren genug z"bekommen, so muß man sie von einem andern Orte herbey'fahren oder tragen lassen. Hat man Holz in der Nähe,kann man die Aeste, ja sogar abgehauene Stämme mit ei»'legen, und zwar gegen die äußere Böschung zu, welches g»tausfüllt, und viel Erde ersparen hilft. Auf dem Kamm*der Brustwehre aber muß es wenigstens mit I Fuß Erd*überschüttet seyn, damit die dahinterstehende Mannschaft,wenn das Werk aus Stücken beschossen wird, nichts vo»den Splittern zu befürchten habe. Man kann auch beydergleichen Mangel der Erde den innern Raum der Sch»"'ze r oder Fuß ausstechen, daß der natürliche Boden de»Auftritt giebt, wodurch man viel Erde bekommen wird.VII. «. 8 . und T-
Anmerkung.
§. 286. Bey dergleichen Schanzen und Brustwehr*"'wo man nur einen sehr flachen, oder wohl gar keinen