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Die Verpflegskunde.
Verpflegung der Heere der Alten überhaupt.
§. i5. *) Die Wissenschaft die Armeen mit Le-bensmittel zu versehen, hat zu verschiedenen Zei-ten , sowohl in den Hauptgrundsätzen, als in denDetails , wodurch die Ausführung bewirkt wurde, be-deutende Umwälzungen erlitten. Obwohl die alte Ge-schichte nur von den römischen Heeren zerstreute Zü-ge über die Art ihrer Verpflegung enthält; so erhelletdennoch aus den großenUnternehmungen der Feldherrnanderer Völker, wie aus jenen von Cyrus, Alexan-der und Hannibal , daß ihre Armeen ausschlüssig vondem Lande leben mußten, worin sie Krieg führten.Wie hätten sonst die beyden ersteren so ungeheureReiche unterjochen, und letzterer aus Spanien , durchunbekannte Völker, und über die unwegbaccn Alpen ,nach Italien vordringen, und sich darin neun Jah-re, ohne irgend einer Unterstützung von Cartago be-haupten können.
Der römischen Heere.
h. 16. Bey den römischen Heeren erwähnt Li-viuö an mehreren Stellen Austheilungen von Essig,Wein und Getreide. Man sieht wie ganze Legionenzur Strafe Gerftenbrod zu essen bekamen. Vegetius crzählr: daß der Lagerpräfect, eine ganz militärischeCharge, ausschlüssig mit dem Detail deS.Verpflegs-
') Über Sie Geschichte der Armeenverpflegunz bis zur kranjösischen,?!e»ost:ti«N, sehe: ler osuvre» <ts