lange, als es ohne einen gänzlichen Mangel an Dis-ciplin bey den Kriegsleuten gekonnt hätte.
Von Nassau und Gustav, bis zu Ende der Re-gierung Ludwig XIII .
H. i8. Unter Nassau und Gustav entstand eineneue Ordnung der Dinge bey den Armeen. Die Trup-pen lernten dieTactik, und milder strengen Manns-zucht, welche diese großen Männer einführten .kamenauch andere Maßregeln für die Verpflegung in Aus-übung. Für die in Lager versammelten Truppen wur-den Magazine angelegt. Gustav ließ seinen Soldatentäglich Brod und Fleisch austheilen, bey angestreng-ten Märschen aber mußten sie mäßiger leben. Er ge-wöhnte sie mit jeder Gattung von Lebensmitteln -zu-frieden zu seyn, und sich mit allem zu begnügen, ohnezu murren. Dieser Geist der Genügsamkeit erhieltsich noch lange nach ihm bey den schwedischen Trup-pen , und diese neue Berpflegsmethode hinderte Gu-stav's Operationen, so wie jene der geschickten Feld-herrn, welche ihm folgten, und selbst die Verpflegungihrer Heere leiteten, um so weniger, da zu jenenZeiten die Armeen noch nichtso zahlreich waren, keineungeheure Menge Artillerie und Gepäck mitführten,und der Luxus die Sitten der Krieger nicht verweich-lichet, und ihre Bedürfnisse vermehret hatte.
Von Ludwig XIV. bis Buon aparte.
H. ig. Zu Ende der Regierung Ludwig XIII. ,und vorzüglich unter Ludwig XIV. , fieng man in