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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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wer hinlänglich hcrbeyführcn, so lange dieselbe nichtso zahlreich ist / daß die Transportmittel von Sta-tion zu Station, nicht mehr hinreichen, ihre Lebens-bedürfnisse für zwey Tage fortzuschaffen; da die Zug-thiere, welche dieselben eine Marschstation weit führ-ten , wieder eine solche Station zurücklegen müsse»,um nach Hause zu kommen.

H. 65 . Weil nach dem Vorhergehenden ein Soldatsoviel als zwey Landcsbewohner, folglich eine Armeevon 200,000 Mann, soviel als choo,ooo Landesbe-wohncr verzehrt; so werden 12,000 Menschen ihreBorräthe an täglichen Lebensrnitteln für 33 , undfolglich an festlichen, für 198 Tage der Armee ver-abreichen müssen, um sie auf einen Tag zu verpflegen.

Es wird daher besonders an den letzteren gebre-chen , wenn sie nicht von der Art sind, daß sie sicheine so geraume Zeit aufbewahren lassen, wie z. B.Bier, Milch und dergleichen.

Solche Fälle sind daher zu erwägen, und vondergleichen Lebensrnitteln nur eine so große Mengezu fordern, als vermög ihrer Natur, und den Lan-desgebräuchen, davon vorräthig seyn tonnen.

H. 66. Städte, welche man auf dem Marsche an-trifft, werden der Armee oft nicht größere Vorrätheay den Hauptnahrungsmitteln darbiethen; da die Be-wohner derselben diese Lcbcnsmittel nicht erzeugen,und sie wöchentlich ein- oder mehrmal von dem Land-manne einkaufen.

Wohl aber kann die Armee bedeutendere Vorrch.