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Schlacht bey Verona im Jahre 1799.
Ein anderes Beyspiel dieser Art findet man indem Feldzuge von 1799 *) in Italien .
Die festen Plätze Verona und Legnago waren vonden Österreichern, und Peschiera von den Franzosenbesetzt.
Der österreichische General St. Julien stand beyCastel novo, um diesen Platz zu beobachten, und ei-ne österreichische Flottille lag aus der nähmlichen Ur-sache auf dem Garda-See . 43 ,ooo Österreicher, un-ter General Kray, lagerten um Verona auf demrechten Etsch -Ufer, und 48 bis 49000 Franzosen,unter General Schercr, wollten gegenüber von Al-baredo (zwischen Verona und Legnago) dieEtsch paffi-ren. Zwey Divisionen dieser Armee, unter GeneralMorcau, standen gegen Verona, und eine gegen Leg-nago, um diesen Übergang zu decken.
F. M. L. Kray,statt sich beyAlbaredo aufzustel-len, begnügte sich, ein Regiment Infanterie dahin zuschicken, und beschloß, den Feind am rechten Etsch - Uferanzugreifen.
Die Franzosen , welche die Absicht des östcrrei-chischen Generals gewahr wurden, wollten seinen An-griff nicht erwarten, und gingen ihm entgegen; Krayschlug sie, und sie zogen sich gegen Mantua zurück.
Sehe: Militärische Zeitschrift 4. Heft. ig-2.