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Schluß.
Um sich von der vortheilhaften Stellung zu über-zeugen, worin sich die österreichische Armee bey Ulm befand, darf man nur erwägen: das; diese Armee,nach unglücklichen Gefechten, den 11. May in dieseStellung rückte, und sie erst den 21. Juny verließ;mithin sich binnen Ho Tage darin behauptete.
Weit vorthcilhaftcr würbe jedoch diese, und je-de ähnliche Stellung einer Armee noch erscheinen;wenn F. Z.. M. Kray alle die günstigen Gelegenhei-ten benützet hätte, worin er sich befand.
Der erste Borwurf, welcher sich ihm, von jemand,der die Stärke und Verwendung seiner Truppen ge-nau kennte, vielleicht machen ließe, wäre: den An-griff-am 5 . Juny nicht mit aller Macht unternom-men zu haben, die ihm zu Gebothe stand; da im Fal-le es ihm gelungen wäre, den Feind über die Jllerzurück zu werfen, er ihn in große Verlegenheit ge-setzt , und gezwungen hätte, auf alle weitere Fort-schritte Verzicht zu leisten, und alle Mühe anzuwen-den, um wieder über diesen Fluß zurück zukommen.
Zweytens, hätte F. Z. M. Kray, welcher seitmehreren Tagen durch die Zurückträngung seiner Vor-truppen vom rechten Donau -Ufer, auf die Absichtdes Feindes, kiesen Fluß zu passiren, schließen konn-te, sich mit mehr Macht diesem Übergänge wider-setzen, und nicht bey nur zum Theile zerstörten Brü-