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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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109
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keine Armee zu seiner Vertheidigung hat, und sichmittelst eineö Landsturmes vertheidigen muß; son-dern daß cö das Schicksal eines solchen Landes ist:sich nicht anders seines Feindes entledigen zu können,als daß es ihn gleichsam verschlingt.

Die Erfahrung beweiset dieses durch daS öftereEindringen des Feindes in Tyrol, durch die mißli-che Lage, in welcher er sich darin befand, und durchdie Eile, mit welcher er wieder herauszukommentrachtete.

Ferners läßt sich hieraus auch schließen: wie feh-lerhaft es ist, die regulären Truppen, welche mitBeyzichung des Landsturmes, zur Vertheidigung eineäLandes bestimmt sind, an seinen Gränzpässen aufzu-stellen ; da in diesem Falle der Rücken des Feindesfrey bleibt, welcher sich mit ganzer Macht gegen ei-nen Paß wenden, denselben entweder in der Fronteforeiren, oder ihn umgehen, und durch sein Ein-dringen bey einem einzigen Passe, die Vertheidigeraller anderen zum Rückzüge nöthigen kann; folglichdurch eine solche Aufstellung der Truppen, am leich-testen Meister des Landes wird.

Noch fehlerhafter aber wäre es, aus allen vorher-gegangenen Ursachen, die Landstürmer mit regulairenTruppen, zur Vertheidigung der Pässe verwenden zuwollen.

Das wahre Vertheidigungssystem eines solchenLandes, muß den Rücken des FeindeS den Landstür-