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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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163
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Die österreichische Gränze gegen Barern, dieSchwcitz und Italien z. B. wird durch die Donau und den Gebirgsrücken durchschnitten, welcher beymUrsprünge des Jnn den Hauptrücken Europa's ver-läßt, und die Gcivaffcr dieses Flusses, von jenender Adda, Gtsch und Drau trennet.

Hätten sich also die Österreicher des Übergangesder Donau versichert, und die Straßen über denBrenner und durch die Fünstermünz, aus dem 2""in das Ecsch.Thal durch Forts gesperret; so konn-ten sie ein Heer in Italien , ein anderes in Österreich am reckten Ufer der Donau , und ein drittes in Böh­ men dem Feinde entgegen stellen, und in Italien oder Böhmen zwey dieser Heere, in Österreich aberalle drey, immer eher vereinigen als der Feind *).

'Aufstellung derHeere bey einer das feindlich«Land umringenden Gränze.

H. 111 . Bildet die Gränze m, n, o, 6,des zu vertheidigenden Landes, einen umringendenBogen gegen das feindliche; so gibt der vorspringendeTheil w o jeneS Landes Gelegenheit, dem Feinde,

«) Der Übergang bei Erzherjog« Carl im Jahre iryü auf das liu.ke Ufer der Donau , um sich Nut F. Z M. WartcnSieben zu »er»einige», könnte als ein schönes Beyspiel hierzu dienen; wenn demGeneral Moreau , auf dein rechte» User diese« Flusses, ienckÜbergang Nicht so lange unbekannt geblieben wäre.

Manche schöne ManövrcS können nicht al« Beyspiele in derKriegskunst angeführt werden, weil sich der Feind nicht jweckniä«stig benahm. Dieses ist auch die Ursache, warum man die Seldzü«g- des grade» Friedrich« Nicht mehr bcnülM.

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