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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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Ware^z. B. Österreich, als eS noch West-Gali-zien besaß, durch einen Türkenkrieg gezwungen ge-wcscn, sich gege,i einen Angriff der Preußen defen-siv zu verhalten; so hätte es die umringende Lageseiner Gränzen einladen tonnen, die Hauptarmes inWest - Galizien, in der Gegend von Opoczno zu ver-sammeln ; um durch eine Borrückung über Petrikau,den Rücken der Preußen zu bedrohen, wenn sie ge-gen Böhmen und Mähren vordringen wollten *).

Diese Aufstellung der österreichischen Haupt-Ar-mee aber hätte nicht Statt haben können; da dieöstlichsteHauptrommuuiearion aus Ungarn nachPoh-len, über Durla führet, wohin die Preußen aus Ober-Schlesien naher gehabt hätten, als die Österreichervon Opoczno , statt daß diese von Lignitz, auf deräußersten Commmstation nach Böhmen , weiter ent-fernt gewesen wären, als die Preußen; folglich letz-tere beyde äußersten Communicationen der Österrei-cher hätten unterbrechen können, und das um somehr, da die Österreicher bis Lignitz, die Pilica , dieWartha, und die Oder, zwischen Brcslau und Glo-gau, hätten paffiren müsse».

Würden hingegen die Deutschen von den Fran-zosen angegriffen, so könnten jene das Gros ihrerHeere bis Mons vorschieben; da die Franzosen , umdie nördlichste Eommunication der Deutschen zu un-terbrechen,'entweder ihre Detaschements zu weit von

-) Postkarte von Deutschland .