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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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188
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bungcn in dem Landstriche zwischen der Gränze, undwenigstens 5 bis 6 Märsche hinter der rückwärtigen Pa-rallclstraße geschehe: sondern daß übcrdieß, wennhierdurch dieser Landstrich nicht hinlänglich erschöpftwürde, um der feindlichen Armee nicht ihre Bedürf-nisse gewähren zu können, die noch zum Unterhaltederselben dienenden Lebensmittel, hinter diese Stre-cke zurück geschafft, und zum Dienste der eigenen Ar-mee, entweder in großen befestigten Orten,/oderhinter bedeutenden natürlichen Hindernissen angehäuftwürden; da ohne diese Maßregel die Defensivmanö-ver §. g5 nicht Statt haben konnten. Die Unter-thanen aber, welche diese Lebensrnittel ablieferten,müßten dafür in Geld entschädiget werden.

Endlich müssen alle Hindernisse, welche die Com-municationen der festen Plätze beyder Parallelstraßenunterbrechen, beseitiget^ diese Eommunicationcn anStellen, wo sie der Feind zerstören könnte, durch Be-festigungen gesichert, und von jedem festen Platze derrückwärtigen Parallelstraße, gute Straßen nach demInnern des Landes unterhalten werden.

Ein Beyspiel zwey befestigter Paxallelstraßen fin-det man in Böhmen und Mähren *).

Die erste dieser Straßen läuft von Leitmeritz

Die Umfassung cmeS Fünfeckes mit Easematcn würde dahernicht mehr kosten, als jene eines Siebeneckes ohne ssaseniaten,hingegen jenes Fünfeck eine bessere Unterkunft gewähren, als einsolches Zwanzigeck.

') Postkärte «cn Deutschland .