Buch 
Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
Entstehung
Seite
206
JPEG-Download
 

2v6

dem Erfolge bestehen können, als ihn Friedrich detGroße gegen seine zahlreichen Feinde bestand.

Küsten -Befestigungen.

H. i3o. Vermag H. 10 Z kann ein angegrissenecStaat, welcher eine Seemacht besitzet, ohne Schlcrrl)tsich seiner Feinde entledigen, wenn er sie durch De-fensiv Manövres an seiner Gränze fest zu halten su-chet, und zugleich im feindlichen Staate landet.

Das nähmliche ist der Fall, wenn der angegriffeneStaat mit einem andern alliirt ist, welcher eine See-macht besitzt, und eine solche Landung unternehmenkann, während sich der erstere vertheidiget.

Folglich muß der angreifende Staat in jedemdieser Fälle , eine zur Vertheidigung seiner Küstenhinreichende Truppenzahl zurücklassen.

Frankreich z. B. muß, so oft es gegen Oftcrreich^'.ehet, und dieser Staat mit England alliirt ist,Truppen zur Vertheidigung seiner Küsten aufstellen.

So fürchterlich jedoch «ine solche Allianz im erstenAugenblicke für einen Angreifer scheinet, wenn erausgedehnte Küsten zu vertheidigen hat , so sehrschwindet dieser Eindruck wieder, wenn maü licmer-ket: wie schwer es ist, zahlreiche Heere zu landen, unddaß die größte Seemacht zugleich nicht über 3o,oooMann absetzen könne.

Ein großer bevölkerter Staat wie Frankreich ,kann also von einer großen S e,nacht wie England,(hätte'sie keinen festen Fuß auf dem Conniiente ,