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Militairisches Taschenbuch zum Gebrauch im Felde / aufgesetzt von G. Scharnhorst
Entstehung
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298
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ryz Dritte Abtheik. Erster Abschnitt.

Fehlt es an Zeit, die Abdachung von Rasen ch nia>chcn und macht man sie von Faschinen: so pflöckt mast -gleich die erste Faschine, für die man eine klein» Berttiefnng macht, von 4 zu 4 Fu,> mit einem Fuß lau»gen Pfählchen feste. Die zweyte legt man übet diese,so daß Werde auf Werde und die zugedrehete Werde i>»die Brustwehr kömmt, und pflöckt sie wieder von 44 Fuß feste. Man verführt mit einer wie mit der antdern, nur muß nicht Ende auf Ende kommen. Köniuitman über 3 Fuß hoch: so verankert man die Faschinen,(wenn das Erdreich nicht sehr feste) das ist, man vestbindet jede Faschine von 6 zu 6 F»ß mit einem L Fukweit in der Brustwehr stehenden Pfahle, vermittels«iner Weedc. Die Erde wird von Zeit zu Zeit auf dckBrustwehr feste getreten *).

sammenstoßen, eben schneiden und sie ganz dicht a*einander drängen. Man wirst Erde hinter sie, stwie nran mit der Bekleidung avuncirt. Sind d>rRasen trocken, so feuchtet man sie an. In jedc^Fall schlägt oder tritt man sie feste und nimmt, nach'dem man eine Lage gelegr, die unebene Erde ab,nm die ander« Lage genau legen zu können. H»rman Sand zur Brustwehr: so legt man dün>^Zweige, die weit in die Brustwehr gehen, zwtsch^die Rasen, damit jene diese gegen den Druck dc» iSandes halten.

*) Damit die Abdachung genau nach der Borschri^wird: so ziehet man zwischen 2 Profilen einestraff. Eine Hauptsache ist, die Faschinen, ehe mh"die Pfähle einschlägt, erst zu richten, damit sieeine Linie kommen, indem sie beym Pfahlcinschlage"durch biegen leicht gerade gemacht werden können-Ferner muß man lange Pfähle von oben bis u»ie"zulezt schlagen und über diese starke Anker machen-Um die Ankerpfähle festzuhalten, legt man sie hör»