Schanzen.
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An Fig. a6. ist die Brustwehr inwendig mit FaschirI»en und auswendig mit Rasen bekleidet. Man führt«uch wohl, wenn es an Zeit und Busch mangelt, dieinnere Abdachung von Zäunen, die man hier Hordenben„t, auf, die dann auch verankert werden. *) Als«bann aber geschiehet dies nur bey der Bank ganz, undbey der Brustwehr bis zu einer Höhe von 2 bis 24 Fußüber der Dank.
§. 2oi. Tracircn der Schanzen.
Eine Redoure adek Pl. VI. Fig. rr. wird ausfolgende Art tracirt: Erst tracirt man eine Seite »b,die dies §. »g8- geschehen. Darauf errichtet man aufderselben 2 perpcndiculaire Linien a e und d k nach dem^lugenmaaß, und macht diese so lang als ab, alsdann*tgiebt sich die Linie c k von selbst. Ist diese nun nichts° lang als ab, so muß man sie so lang machen undde» Linien a c und d t eine andere Richtung geben, da«i»il sie auf die Enden der Linien e k zutreffen **).
l zontal und schlägt rechts und links vor sie - ander»Pfähle. Doch ist dies alles nur bey loser Erde oderSande hauptsächlich nöthig. Gewöhnlich drängt die»se dennoch die Faschine etwas auS; so daß die Aüda»chung immer kleiner wird, als sie abgesteckt.
Es ist falsch, daß die Faschinen nicht zur äußern Ab-dachung taugten. Unser von Faschinen aufgeführterSchcibcnberg ist nicht, wie die von Nasen aufgeführ»ten,. heruntergefallen. Alle Pfähle werden nicht ab-geschossen, und die stehenblcibenden halten die Erde.
Will man aber genauer zu Werke gehen: so errich-tet man auf n b die beyden Perpendiculairlinien auffolgende Art. Man setzt aus l> bis c. 5 Schritt ode»