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Militairisches Taschenbuch zum Gebrauch im Felde / aufgesetzt von G. Scharnhorst
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315
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Einzelne Schanzen. Ziz

^ >»ng des preußische» Ingenieurhauplmanns Müller,l»ngr Balken, und macht auf den Ende» bis zur Hälfteeinen Ausschnitt; legt 4 Balken im Vierecke mit den^ Ausschnitten in einander: so entstehet ein Viereck von^ kalken; auf dieses legt man ein anderes vvnebcnder^ ^'"rjchinng; dies seht man bis zur verlangten Höhe^ und so entstehet eine Schränkwand. Ist manzur Höhe von 6 bis 7 Fuß gekommen, so decktei den innern Raum mit Balken, welche man neei! ^n einander über das Gebäude legt; über diese undH vor Seitenwände wirft man Erde, schneidet^chießlöchcr ein und umgiebt das ganze Gebäude mit ^>>teni Graben.

^ Pl. V. Fig. >5. »6. zeigt die Hälfte eines solchen^ ^erks im Durchschnitt.

d-

B ^ In Fig. 14. sind die Balken der Queer nach burch-

, schnitten und in Fig. 15. sind die obern der Länge

s, nach durchschnitten. Es sind hier g Balken, welche

^ 7 Fuß auftragen, über einander. Das Blockhaus

ist in Lichten 24 Fuß groß. Zwischen dem ztcn und^ 4tcn Balken ist das Schießloch eingeschnitten; es ist

"" auswendig 4 Zoll, inwendig aber einen Fuß breit

^ und in der Horizontallinie auswendig 19 und inwen»

" dig 24 Fuß lang. In. der Mitte der Länge des

^ Schießlochs läßt man, wie bey » zu sehen, einen

^ Theil der Balken auf 1 Fuß stehen, damit die obern

^ sich nicht durchbiegen. Inwendig ist die Bank 0

" 2 Fuß breit und der übrige Theil ist in »1 4 Fuß tief

' ausgegrabcn. Die Seiten - oder Schränkbalken wcr-

^ den auf 2 und die Deckbalken auf z Seiten bebauen.

Queer über die Deckbalken kommt an beyden Seitenu ..Und in der Mitte ei» andrer Balke e, durch welchen^ hölzerne Näge! getrieben werden. Die Fugen der* Balken werden mit Moos verstopfet, darauf kömmtfetter Leim, in der Mitte r Fuß und an den Seiles