Einzelne Schanzen'tt. 319
öis 40 Schritt von den Ncdontcn legt man, so wiedie Figur zeigt, Wolfsgruben an, in den Graben Paelisaden und in der Mitte zwischen 2 Redonten weitervorwärts 2 Reihen Wolfsgruben, welche fast so lang,»lS die Rcdoutcn von einander entfernt sind *).
c) Uebrigens verstehet sich von selbst, daß die Vcrilchanzungcn, welche unter d, c und «l erwähnt/»ach dem Terrain große Abänderungen leiden; daß'bald die Linien großer, bald kleiner, bald die Schau?icn näher, bald entfernter liegen, nachdem cS eineAnhöhe rc. erfordert.
5 . 2<2Y. Von den Eingängen, Brücken und
Traversen. -1
a) Eingänge. In Schanzen ohne Canonett'Kacht man den Eingang 4 Fuß breit und führt ihn
') Will man noch mehr Werke anlegen: so legt manzwischen die ersten Aedonten, jedoch etwas weiterzurück, eine zweyte Reihe Redonten so an, daß manvon den vordcrn Seiten, vor den Siedoute» der ersten.Reihe mit Kartätschen verschießen kann, ohne Leutein den Rcdouten zu beschädigen. Die Verlängerungder »ordern Seiten der ersten Linie muß also 20 bis50 Schritt hinter die Rcdouten der aten Linie fallen.Die ate Reihe hat ihre Wolfsgruben nahe vor sich^Bey dieser Verschanzung kann sowohl die Infanterieals Artillerie die möglichste Bcrldeidigung leisten-dabey ist jede Schanze in sich stark und unsernTruppen Platz gelassen, zwischen ihnen durch zuagiren. Man kann in beyden Reiben Reevuten dieHintern Seiten nur blos mit Palisaden, welche nach217. wie ein Tambour eingerichtet sind, schließen;' dies erspart viel Arbeit; allein dagegen kann auch nuirdas Feuer rückwärts auf den Feind nicht so lebhaftkey», wen» er zwischen der erstei?Reihe durchdringt,