Angrif der Schanzen. 32z
it» Hat man aber diese Mittel nicht: so springt man aufdie Brustwehr, um den Feind, der die Brustwehr crrch« steigen will, mit dem Bajonett zu empfangen. Dochte>> Muß dies nur dann geschehen, wenn der Feind sich ganzB «der doch meistens in den Graben geworfen. *)
^ u) Hat man mehrere Leute in der Schanze, als^ Z»r Besatzung in 2 Gliedern nöthig, oder kann man^ Mehrere erhalten: so stellt man in den Graben hinter^ die Palisaden , oder besser a Glieder, mit dem Befehl:^ üicht eher zu feuern, bis der Feind an die Palisadenkömmt. Diese» nahe Feuer wird mörderisch seyn, eswird nun das Feuer von der Schanze, der Eindruck vonseiner Wirkung und der unerwartete Anblick, den Feindist gewiß zum Rückzüge bringen.
^ ck) Um die Leute bey Muth zu erhalten, muß derOfficicr sich cxponircn, selbst der erste auf der Brüste^ wehr :c- seyn; den Leuten sagen, daß ihre eigene ErrHaltung erfordere, daß sie brav seyen; daß ehemals alrch lein die Schanzen durchs blanke Gewehr vertheidigetst Wären und sie dadurch am Ende sich erhalten könnten.
^ e) Gegen den nächtlichen Angrif ist nichts zu^ ihm,, als immer einen Theil an der Brustwehr bey^ dem Gewehre stehen zu lassen und auf wenigstensSvc» Schritt vom Werke eine Kette von SchildwachenSt'
cc' *) Man muß, damit man sicher ist, daß man sich ver-stehet, die Schanze vorher durch einige Leute, die denick Feind vorstellen, angreifen lassen, und auf diese blind
feuern, hernach die Brustwehr ersteigen rc. vhne diesMacht der Befehl keinen Eindruck.
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