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Militairisches Taschenbuch zum Gebrauch im Felde / aufgesetzt von G. Scharnhorst
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322
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z,r Drlttte Abtheil. Vierter Abschnitt.

Distanz hat man sich daher mit kleinen weißen Stäbe» chbemerkt. Sie feuern jetzt Abtheilungsweise. Zett diSeite einer Schanze ist in 2 PlotonS getheilt, welcb steins ums andere feuern. *) Bey einem mit gute» trPalisaden versehenen Graben wurde man vielleicht »>»besten thun, erst mit dem Feuer anzufangen, wenndtlFeind bis auf So Schritt sich' genähert. Hat d» z,Schanze vor dem Graben Wolfsgruben oder Verhakund ausserdem Palisaden: so feuert man in alleWcS' derst, wenn der Feind bey dem erster» angekoistmc»' yDie größere und plötzliche Wirkung des nahen Feuert fwenn vorher noch nicht gefeuert, wirkt nun in dc>» ,,Augenblicke aufs Gemüth des Feindes, wo Hinderniß si<hn aufhalten. Entfernter ist er im größer» Umkreist gwo unser Feuer aus einander und ihn durch die weiuS'Wirkung, die es da leistet, dreiste macht, und wo ^ ^

seine niedergeschossenen Cameraden nicht winseln hört ,fndem er den Platz bald verläßt. 1

b) Kömmt der Feind in den Graben: so w>^ 1

man Bomben mit brennenden Drandröhrcn, oder st ^derne Beutel mit bis 2 Pfund Pulver gefüllt«^mit sehr kurzen Brandrühren in denselben; zuglei^empfängt man ihn mit auf langen Stangen gesteckt^Bajonetts, wenn er die Brustwehr ersteigen

*) Feuerte jeder für sich ohne alle Ordnung: soden die Patronen bald, vielleicht ohne Nutzen,schössen. Das Rachthciligc des HcruntcrtretensLaden, lind der künstlichen Art zu feuern, welchesund da im Gebrauche sind, habe ich i» meinem Ha»buche im »ten Lheile 217. gezeigt.