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§. 27 Z. Schcmzr an einer Brücke.
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PI. V. Fia. g. soll eine Infanterie-Feldwache von iao ^!ann eine Brücke vertheidigen, die Armee liegt amFlußetzanz nai>e in Cantonirungkguartieren, es stehen rechts^»d links am Flusse auf einige iooe> schritt wieder Posten,lange alS möglich soll die Brücke erhalten werden, da»*»it man von dieser Seite leichte Truppen berübcrschicken*ann. Man legt unter der Brücke und an dieser Seite!>art vor derselden einen Holzstoß mit trockn«» Stroh, ss^asi wenn das letzte angezündet wird, niemand die BrückeJassiren kann, und wenn der erste angezündet wird, diedrücke selbst in Brand geräth. Vor der Brücke hinterstner Gartcnplanke wirft man eine Flcschc auf, damit der8ei»d unS durch sein Feuer nicht von der Brücke vertrei-ben kann. Die Planke wird, so wie es unser Feuer er-fordert , gleich anfangs durchlöchert. Bey Tage stehet einkfsicier mit 20 Mann über der Brücke bey b in einerdeinen Flcsche. Dieser craminirt alles» was ankömmt,^r yat vor sich auf 20a Schritt eine doppelte Ächildwachdbild eine andere auf der Bkücke. Auf dieser sind aufFuß breit die Bohlen losgemacht und die doppelte^childwachc hat Befehl, im Fall der Noth, die Bohlen^S Wasser zu werfen, weil der Offerier mit den 20 Man»»och über die Balken zurückkommen kann. Zn der Nacht^ird dieser Posten zurückgezogen und von der Brücke wer-den die erwähnten Bohlen genommen und an dem Fluss«sinigc Schildwachen und andere auf 400 Schritt in einemkreise um den Posten ausgesetzt. Sollte dieses Dctasche»*bent nur alle sz oder 6 Lage abgelöset werden: so könn-en bey Tage immer zwey DrUtheilc in dem Schlosse bey «^tzn, und in der Nacht ein Drittheil. Alsdann müßte aberKette der Schildwachen das Schloß mit uinschliesscn.