Buch 
Militairisches Taschenbuch zum Gebrauch im Felde / aufgesetzt von G. Scharnhorst
Entstehung
Seite
339
JPEG-Download
 

Beyspiele.

33 Y

en!

ne

nn

!N. !

>-r

di»

gk»

Vl>

>ch

All!

> o

d!»

t<!

ze-l

lis-'

di^

ld'

In Pl. V. Fig. z. siehet man in a und e einen solchenTambour im Durchschnitte und in b b siehet man densel-ben von vorn, wo i, b die Höhe der Schießlöcher anzeigt.Die Schießlöcher sind inwendig g und auswendig 4 ZollSroß. Bey c ist eine Bank, damit man bequem durch dieschießlöcher feuern kann. Ein Tambour dient vorzüg-Hch gegen die Escaladc und giebt eine Seitenverthcidigung.

Soll aber eine Kirchhofsmauer gegen die Escalade8onz gesichert seyn , so sind Palisaden im Graben unent-behrlich, und dann muß auch hinter dem Eingänge inwen-b>g eine kleine Brustwehr angelegt werden, wie in s^l. Vk. Fig. 22. angezeigt.

Eine ganze Stadtmauer kann man nicht wohl aller-orts mit Gerüsten versehen. Man bedient sich statt der-selbe» der ordinairen Maurcrböckc oder vielmehr der ordi-daircn Gerüste der Maurer, Pl. V. Fig. 8. Diese kann»>an immer dahin bringen, wo es nöthig, (wo derReind gegen die Mauern Batterien errichtet) und dannBretter herüber legen. 3 st die Mauer, wie gewöhnlich,bber 2 Fuß dick: s» kann man keine Löcher einbrechen,°hne die Mauer selbst zu ruiniren. Hat die Mauer Ron«bele, wie Pl. V. Nr. 1. in r, 1», x, ». r: so kann man inb>ese Löcher einbrechen, wenn nicht, wie ordinair, schonwelche da sind. Sind die vorgefundenen niedrig: so gräbtb>»n die Erde aus. Werden Löcher ausgebrochen: so füt-^rt man sie hernach mit Bohlen und Zimmerholz aus,bannt sie die ordentliche Gestalt der Schießlöcher bekom-men.

Am allerbesten ist es, wenn man vor die Eingänge^ber Thore halbe Redouten legt, wie in e> ä 0. und in a»^l. V. Nr. i. zu sehen. Diese Werke müssen ein starkesProfis haben und mit Palisaden und Wolfsgruben vers««! Y 2