Geschütz in Festungen. 377
H. 2Zi. Die rechte Ladung für die Bombe zufinden und die Tiefe des Eindringens.
2) Will man mit den Bomben Gebäude in Brandbringen: so ladet man die Zopfündige Bombe mitDfund, die 7 pfündige mit H Pfund, und füllt den übrii!>M Theil mit Stücken von geschmolzenem Zeuge.
legte Probcwurf mit dem jetzt habenden Geschütz undPulver gemacht ist, denn man kann sich immercorrigiren, wenn man zu weit oder kurz wirft. Auchkann man durch die Zeit, welche die Bombe im Flugeist, ohngcfähr bestimmen, wie viel sie zu weit gehet,oder zu nahe fällt, nach der Anmerkung des'-zasten Z.Ganz anders ist es aber, wenn.der Gegenstand, nachdem man wirft, so weit entfernt ist, (über ioo<»Schritt) daß man den Aufschlag nicht genau mehr se-hen kann, oder wenn ein Thurm, ei» Werk bewor»fen wird, welches nickt gut zu sehen oder von andernso gedeckt wird, daß man nicht sehen kann, ob dieBombe in, vor, oder über dasselbe fällt. I» diesemFalle muß man mit der Ladung und Richtung, mitwelcher man das Werk ohngefähr erreichen kann, ineinem abgelegenen Orte einige Versuche machen.Man thut nemlich 6 bis 8 Wurf, nimnit davon diemittlere Wurfweite, indem man sie zusammen addirtund durch die Anzahl der Würfe dividirt. Diese legtman als Pcobewurf zum Grunde, und berechnet nundie Elcvation, mit der man den erwähnten Gegen»stand erreichen kann.
Dies ist die einzige Art, mit Sicherheit die mög«liehst größte Wirkung zu erhalten. Stimmt man beyden Probcwürfen nur von etwa z Würfen die mitt-lere Wurfweite: so kann leicht durch ein paar zufälligweit oder nahe gefallene Würfe eine falsche und nichtdie mittlere Distanz zum Grunde gelegt werden, undalsdann kann man auch nur bey der berechnetenElevation mit den nahen.oder weit fallenden undnicht mit den auf mittlere Distanz fallenden und grif»fern Theil der Bomben treffen.