Band 
Zweiter Theil.
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läuft, mit dem sie an den am Bandolicr deS Reuters be-findlichen Karabiner. Haken gehangen werden, unddas bei der Infanterie übliche Flintenschloß. Der Kara-biner . Ladstock hängt bei den kurzen Karabinern ebenfallsam Bandolier, um nicht verloren zu gehen, und dientzugleich mit für die Pistolen; bei den langen Karabinernist er hingegen mit dem Rohre durch einen Ladstock-Bügel verbunden, so daß er ebenfalls nicht verlorengehen kann. Die große Verkürzung des Karabinerrohresmuß natürlich auch dessen Schußweiten verkürzen, daindessen das Laden und Schießen mit langen Karabinern,so wie ihr Transport auf dem Pferde, sehr unbequem ist,auch der Kavallerist nicht weit zu schießen braucht, so hatman diese Verkürzung für schicklich erachtet.

Die Streuröhre (in Deutschland meist unter demuneigentlichen Namen Musqueton bekannt) sind eine Ab-art der Karabiner, und kurze, weite, ungezogene Feuer-röhre mit einem Flintenschlosse, deren Lauf sich gegen dieMündung in einem breitgedrückten Trichter erweiterte.Sie wurden der Kavallerie gegeben, um eine Anzahl klei-ner Laufkugeln, die sich vorzüglich in die Breite zerstreuensollten, auf einmal in eine feindliche Truppe zu schießen.Sie sind jedoch wegen ihrer geringen Schußweite, wegenihres zu schwachen Triebes und wegen der zu zeitigenStreuung der Kugeln, schon längst fast überall wiederaußer Gebrauch.

Die Pistolen sind sehr kurze Feuerröhre mit Flintcn-schlössern, deren Schaft an seinem Ende dergestalt ge«krümmt ist, daß sie mit einer Hand frei In der Luft los-geschossen werden können. Sie weichen theils in ihrerGröße, theils in ihrer Konstruktion sehr von einander ab,und erhalten darauf Bezug habende Namen, als R-n-t". Pistolen, welches gemeiniglich die grossen sind,vrdinaire Pistolen, worunter man einen Mittel«