Band 
Zweiter Theil.
Seite
187
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schlag versteht, Terzerole oder kleine Pistolen, Sack-pistolen, Puffer rc.

§- 177.

Diegezogenen Röhre oder die Büchsen und ihreAbarten.

Die Büchsen erfand man in Deutschland , um aufWeitere Distancen weit gewisser und scharfer als mit Flin-tenschlössern zu schießen. *) Man machte hierzu Gewehre,deren Röhre meist kürzer, jedoch aber starker in Eisen alsdie der Flinten sind, und in deren Seele 6 bis 9 Zügeoder Tratten dergestalt ausgehöhlt werden, daß sie sich in>hr in einer flachen Spirallinie entweder bis in die Halstedes Rohres oder durch das ganze Rohr in gleicher Weitevon einander herumwinden, wodurch halb und ganzgezogene Röhre entstehen. Die Spirallinie selbstwacht einen halben, Z oder am gewöhnlichsten einen gan-zen, bei den großen Scheibenbüchsen aber oft selbst »r

*)'Hr. von Scharnhorst im Ztcn Theil seines Handbuches fürOfficiere, die Taktik enthaltend, schließt zwar Seite 27 ausdem Antonischen Versuche, daß ein gezogenes Rohr unterübrigens gleichen Umständen keine größere Schußweite, alSein ungezogenes habe. Dieser Schluß ist aber noch nichtganz aus diesem Versuche erwiesen, wenn man bedenkt:

1) Daß die erwähnten Antonischen Versuche nicht untergleichen Umständen geschehen find, indem die Flinte undMuskete länger als die Büchsen waren und ein größeres Bleischössen.

2) Daß ferner die Flinten durch den Unterschied dergrößeren Eiscnstärke am Hintern Ende gegen die geringere ander Mündung einen bedeutenden Erhöhungswinkel haben,da hingegen die Büchsenläufe entweder durchgängig im Eise«gleich stark oder gar an der Mündung noch stärker wie hintenfind, und daß man die Angabe dieses Verhältnisses der an-gewendeten Feuerrohre im Antonischen Versuche gänzlich»ermißt. Aus jedem Fall ist zu wünschen, daß noch genauereVersuche über diesen Gegenstand entscheiden.