Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
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oder das ich nicht aus sehr authentischen Quel-len gezogen habe. Diejenigen aber, die meineErzählung zu ausgedehnt finden, und manchesfür zu unbedeutend halten sollten, müssen sichmit der Entschuldigung begnügen < dafs meineBemerkungen einen Gegenstand betreffen, dermich schon lange vorher, ehe ich diese Reiseunternahm, beschäftigt hat; einen Gegenstand,der für Rufsland und für die Menschheit selbstvon grofsem Interesse seyn mufs, und der es ge-wifs verdient, mit aller Vollständigkeit, und woes nothig ist, auch mit rdler der Ereinuithigkeitbehandelt zu werden, zu der man unter Alexan-ders Regierung berechtigt ist. Diese Über-zeugung macht es mir zur Pflicht, meine Mei-nung über alles, was ich gesehen habe, frei zuäufsern, besonders aber über das Schicksal derKanmchadalen, und die An ihrer Behandlung, sowie über die Mafsregeln, welche die Regierungmit dem glücklichsten Erfolge zur VerbesserungKamtschatka ^ schon getroffen har, oder welchenoch zu nehmen seyn mochten. »Sollte man mirvorwerfen, dafs ich in meinen Erwartungen vonKamtschatka zu enthusiastisch bin, so ist dieswenigstens ein verzeihlicher Enthusiasmus. Hatmeine Schilderung von Kamtschatka die Folge,dafs die Bewohner dieser Provinz künftig ihr Le-ben mit gröfserer Bequemlichkeit zuhriugen, unddafs der Aufenthalt derer, die der Dienst dahinruft, weniger erschwert wird, so lasse ich gernjede Critik über mich ergehen. Das einzige,