innert man sich bald, dafs schon vor 70 Jahrender berühmte Behring von hier aus seine Ent-deckungsreise antrat. Allein sowohl die Bai-dars, als auch das Versinken des Schiffs selbst,sind ein zu deutlicher Beweis, dafs die See- undSchiffahrts-Angelegenheiten dieser Colonie nochganz im Stande der Kindheit sind.
Vergebens sieht man sich, wenn man ansLand getreten ist, nur nach einem einzigen wohl-gebauten Hause um. Umsonst sucht das Augeeinen gemachten Weg, oder auch nur einen si-chern FnCsste ig, welcher ohne Gefahr zur Stadtführte. Kein Garten, keine Wiese, keine Pflan-zung oder Eiuzäunung irgend einer Art, welchenur die geringste Cultur ahnden liefse, wird mangewahr; man sieht nichts als elende meisten-theils verfallene Hütten, Balagans und Jurten ;statt Brücken über einige kleine Bäche, die vonden nahe liegenden Bergen in das Thal iüefsen,in welchem die Stadt gebaut ist, sind nur einigeBalken über diese Bache' gelegt, die man nicht
Ekipage wurde zum Ochotzkischeu Hafen versetzt. DieSlawa Rossii versank bald, aus Mangel an Aufsicht, imHafen St. Peter und Paul. Sie war in dem besten Zu-stande, und hätte sehr gut die Reise nach Cronstadt un-ternehmen können. Der Cutter, das kleine zu Billings Expedition gehörige Fahrzeug, wurde noch zu unsererZeit als Paketboot zwischen Kamtschatka und Ochcuk ge-braucht.