Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
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Oartenfrüchte, und alle Gattungen von Korn."Warum aber nicht so viel geerndtet wird, alszum Bedürfnifs der Xiinwohner und des Militärsnothwendig ist, werde ich weiterhin anzuführenGelegenheit haben. Was nun das Clmia von St.Peter uud Paul betrift, so ist auch dieses nichtso ungünstig, als man vorgiebr. Dafs die häu-figen Nebel keine Gartengewächse zur Reifekommen lassen, ist nur ein Vorwand, welchendie Indolen/, der, durch übermafsigen Gebrauchvon Brantewein zu aller Anstrengung untüchti-gen, Einwohner braucht, um nicht zu arbeiten ;denn die Ofliciere, die dort in Garnison stehen,und sich Gärten angelegt haben, erudten (Erb-sen und Bohnen ausgenommen) fast alle Garten-gewächse, die zum Tisch erforderlich sind, undzwar in solcher Menge, dafs sie im Stande wa-ren, uns mit einer ansehnlichen Quantität davonzu versorgen. Wenn also die Cullur von Kn-ollengewächsen in zwei oder drei Garten gelingt,so sieht man leicht, dafs jeder Einwohner, jederSoldat, Kohl, Hüben, wenigstens Kartoffeln, zuseinem Gebrauche ziehen könnte, welche ihn vordem Scorbute, der sich gewöhnlich während desWinters aus Mangel an vegetabilischer undanimalischer Nahrung einstellt, einigerinafserischützen würde. Die Ursache warum dies nichtgeschieht, scheint mir darin zu liegen, dafs mannicht früher als in den ersten Tagen des Juliusanfängt im Garten zu arbeiten, da vor dem Endedes Julimonais die Saaten nicht aufkotnmen sol-