Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
Seite
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Gouverneur verhältnifsrnäfsig vertheilt, so dafsjeder einzelne Bewohner reichlich auf 3 Jahredamit versorgt ward.

Ich kann diese Gelegenheit nicht vorbei ge-hen lassen, ohne meiner Mannschaft das Lobder grofsten Uneigermüfzigkeif, und wahrhafterTheilnahme an dem Schicksal ihrer Brüder inKamtschatka , zn ertheilen. Nachdem ich ihnenin Kamtschatka angekündigt halte, dafs allesSalz, welches wir in Japan eingenommen hatten,ein Geschenk für sie allein wäre, an dem dieOffieiere keinen Theil zu haben verlangten: sosagte ich ihnen zu gleicher Zeit, dafs ich von ih-nen erwartete, sie würden ungeachtet des sehrhohen Preises des Salzes in Kamtschatka , wel-cher ihnen einen sehr vorlheilhaften Verkaufversprach, nicht murren, wenn ich die ganzeQuantität dem Gouverneur übergäbe, der nurallein eine gleiche Vertheilung unter alle Ein-wohner Kamtschatka ^ treffen konnte, die, wiesie wohl selbst wiifsten, dieses nothwendige Le-bensmittel fast ganz und gar entbehrten; unddafs sie e« der Kegierung überlassen müfsten,sie dafür schadlos zu halten. Isielu em einzigermachte die geringste Entwendung; fast einstim-mig bemeikten sie, dafs Salz nirgend ein gröfse-res Bedtirfuifs sey, als in Kamtschatka , wo mansich gewifs lange, allein dieses Geschenks wegen,der Nade.shda eriuuern werde, und es sey ihnenganz gleichgültig, ob sie je etwas dafür bekä-men, da sie auf ein solches Geschenk nicht ge-