Kamtschatka ist, so wurde doch von denjenigen,die uns Fische, Beeren, oder Wild brachten, et-was Salz mit sehr viel grösserer Dankbarkeit an-genommen, als- wenn ihre Mühe mit Brantweiu,den ich ihnen fast niemals gab, bezahlt wordenwäre. Würde hier kein Mangel an Salz seyn,und würde es zu einem billigen Preise verkauftwerden, so wäre man nicht gezwungen, Fischblofs in einem gedorrten Zustande zu essen: ge-salzener Fisch wäre wenigstens eine sehr ange-nehme Abwechslung; und zu wie vielen andernBedürfnissen braucht man nicht dieses aiiernoth-wendigste Gewürz ? Ein jeder Soldat bekömmtmonatlich i Pfund Salz, der Kamischadale aberkeins. In der Nähe von St. Peter und Paul sindz-wei Salzsiedereien gewesen, welche hinlänglichSalz zur Consumtion von ganz Kamtschatka ge-liefert haben, beide sind aber schon seit mehrernJahren eingegangen. Wahrscheinlich hat manden Transport der Kessel, und alles dazu Nöthi-gen, zu Lande für zn schwierig gehalten.
Auch in dieser Rücksicht war die Ankunft derNadeshda für Kamtschatka eine sehr grofseWohlthat. Aus einem früher« Theile meinesJournals wird man sich erinnern, dafs bei unse-rer Abreise aus Japan die dortige Regierung derMannschaft meines Schilfs ein Geschenk von50000 Pfund Salz machte. Diese ganze Qaiuifäf,ungefähr 5000 Pfund abgerechnet, die ich fürdie Consumtion des Schiffs zurück behielt, wardin Kamtschatka zurück gelassen, und von dem