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wenn er krank Ist — in welcher traurigen, elen-den, hilflosen Lage befindet er sich nicht dann !Kein Arzt, keine Medicin, kein erquickendes Ge-tränk, keine stärkende Speise sind in Sr. Peterund Paul zu haben; er darf* sich nicht einmal ge-gen den Tod wehren, der ihn in dem bejam-mernswerlhesten Zustande angreift. Man erin-nere sich aus Cook's dritter Reise, in welchemZustande die Besatzung von Sf. Peter und Paulund das dortige Hospital angetroffen wurden.„Bei unserer Ankunft", sagt Capitän King,,,fanden wir das Russische Hospital in dem kläg-lichsten Zustande. Alle Soldaten waren mehroder weniger von dem Scorbut angegriffen, undbei vielen war dieses Übel auf das höchste ge-stiegen. Die übrigen Russischen Einwohner be-fanden sich in dem nämlichen Zustande, beson-ders hatten sich bei unserm Freunde, dem Ser-geanten , die gefährlichsten Symptome dieserKrankheit in wenigen Tagen gezeigt, und warenwahrscheinlich durch den unmäfsigen Genufs desBranteweins befördert worden, den wir ihm ge-geben harren. Capirän Clerke übergab sie so-gleich allo der Vorsorge unsers Chirurgus, undbefahl, dafs sie mit Sauerkraut und Malz zurBierwürze aufs reichlichste versorgt werden soll-ten. Nach unserer Zurückkunft aus Bolsche-retzk waren wir nicht wenig erstaunt, eine auf-fallende Veränderung an allen zu bemerken.Fast ein jeder schien vollkommen wieder herge-stellt zu seyn, welches unsere Chirurgen vorzüg-