Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
Seite
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ganz und gar dort fehlen, kann diese woiihhürigeAbsicht ihren Zweck nicht erreichen.

Nach dieser Digression , komme ich wiederauf die Lebensart der Russen in Kamtschatka zurück. Wer in Europa einer bessern gewohntist, wird sie sehr hart finden. Ich habe schongezeigt, dafs Kamtschatka ^ Einwohner an dennothwendigsten Bedürfnissen Mangel leiden, unddafs ihr Tisch kümmerlich besetzt seyn mufs.Aber auch im Innern der Häuser ist die Armuth,oder richtiger zu sagen das Elend, nicht wenigersichtbar. In Sr. Peter und Paul waren nur zweiHäuser, die sich vor den übrigen etwas auszeich-neten. In dem einen wohnte der Major Krups-koi, der Commandant der Festung, in deman-dern zwei Artillerie - Officiere. Beide Hauser,von welchen das eine von ziemlicher Gröfse ist,bestehen aus ganz bewohnbaren Zimmern, Küche,Vorrath.skammer u. s. w. Beide, besonders dasHaus des Majors, würden mit einigen Verände-rungen und einem guten Amoblement sehr leid-liche Wohnungen abgeben, wenn sie gleich indein Zustande, worin wir sie sahen, das Geprägevon Kamtschatka trugen. Die Möbeln des Vor-zimmers bestanden aus einer hölzernen Bank, ei-nem Tische, und zwei oder drei zerbrochenen.Stühlen. Alan sah hier weder Tischgeräth von.Steinzeug, noch Porcellan, Gläser, Karaffen, Auf-sätze oder diesen ähnliche Sachen. Zwei oderdrei Theerassen, ein Glas, einige zerbrocheneMesser und Gabeln, nebst einigen zinnernen Löf -