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fein, war < 3 er ganze Ileiclithum dieser guten Leute,die überdies beide verheirathet waren. Was miram meisten webe thaf, war der Zustand ihrerFenster. Nicht nur hatten sie keine doppeltenFenster, welche in einem kalten Glima sowohlzur Gesundheit als zur Bequemlichkeit nothwen-dig sind, sondern- selbst die einfachen warenschlecht. Die Scheiben waren zwar von Glas,ich fand aber, ungeachtet ihrer geringen Gröfae,keine einzige unbeschädigt, sondern nur aus zer-brochenen zusammen gesetzt. Um Schnee undKälte abzuhalten, taugten sie schlechterdingsnicht, und ich konnte nicht ohneWehmuth aufdie kleinen Kinder sehen, die wohl an wenig Or-ten in der "Welt in einer so armseligen und hilf-losen Lage wie hier sind. Milch, wenn die Li-tern wohlhabend genug sind eine Kuh zu be-sitzen (und das sind nur wenige), ist das einzige,womit sie ernährt werden können. Jukula undgrobes schwarzes Brot ist für ein Kind von 12bis 18 Monaten eine harte Speise, welche bei dergeringsten Unpafslichkeit seinen Tod befördernjnufs.
Die Häuser der übrigen Einwohner sinddurchgängig schlecht gebaut, und alle so aufser-ordentlich niedrig, dafs sie während des Wintersvon Schnee ganz bedeckt werden. Nur bei derThüre wird ein Weg durch den Schnee gebahnt,welcher, indem er einen starken Wall rund umdasselbe her bildet, wohl zur Wärme des Hausesdieneu mag, aber auch eine höchst ungesunde