- 37 -
jetzt kein Hausgeflügel gehalten, weil die Hunde,die man im Sommer frei herum laufen läfst, da-mit sie sich ihre Nahrung selbst suchen, ihnen zugefährlich sind. l)ie Hunde müfste man desSommers, wo sie ohnehin nicht gebraucht wer-den, in einem eigenen entferntenDistricte halten,und dem Dorfe nicht nahe kommen lassen, da sienur Schaden darin anvichren, und oft junges Viehzerreifsen *). Auch ist bei der jetzigen Armuthdas Futter für Geflügel zu kostbar, als dafs dieEinwohner, die selbst Mangel an Korn leiden,noch einen, wenn auch kleinen, Theil zum Un-terhalt ihres Hausgeflügels entübrigen konnten.Sie entbehren freilich hiedurch einer nahrhaftenund gesunden Speise. "Wir brachten ans Japan einige Hühner mit, die ich unter den Wohl-habendsten mit dem Beding ausiheilte, sie so•viel als möglich zu vermehren, und in Acht zunehmen.
Wahrend unsers Aufenthalts in St. Peter undPaul waren wir durch die gütige Veranstaltungdes Gouverneurs täglich mit Reunthieren, Arga-lis, wilden Enten und Gänsen versorgt: ein Be-weis, dafs man mancherlei Speisen haben kann.Auch sollen Hasen im Winter im Überflüsse