Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
Seite
70
JPEG-Download
 

7 o

wohl dem Typhon, den wir im vorigen Jahre indieser nämlichen Parallele erfuhren, gleich set-zen, obwohl er in seiner Heftigkeit nicht solange anhielt, und er >var nach diesem derstärkste Sturm, den wir auf unserer ganzenReise gehabt haben; gleich dem Typhon fing eraus OSO zu wehen an, und ging ebenfalls, nurnicht so plötzlich, nach NO herum. Um 4 - UhrNachmittags legte sich der Wind ein wenig, undum 8 Uhr konnten wir schon unsere zerrissenenSegel wieder ab-und neue anbindeu. Eine grofseMenge Haifische umgaben das Schiff, selbst alsder Sturm am stärksten war, und von 2 bis 4Uhr wurden 6 von diesen Fischen mit der Angelgefangen und an Bord gezogen *). Um 6 Uhrsetzten wir gereffte Marssegel auf, und nahmenuasern Curs nach Süden. Die aus SO gehendenhöhen Wellen zwangen uns diesen Curs zu neh-men, wodurch wir die Bewegung des Schiffs ei-nigermafseu zu verringern suchten. Das be-ständige, länger als 14 Tage anhaltende, starkeSchleudern des Schiffs, und die grofse Hitze hat-ten die Wandtaue desselben so sehr erschlafft,

*) Einer von diesen Haifischen, ungefähr 9 Fufs lang,rifs sich von der Angel los , nachdem er schon lis zurHöhe des Verdecks hinaufgezogen war. Obgleich er sichseinen Unterkiefer aufgeschlitzt haue, so kam er dochmit erneuerter VVuth auf die ausgehdngte Angel los, undward zum zweitenmal gefangen.