Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
Seite
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not zu seyn scheint, angreifen. Sie batten aufdiese Art vor einiger Zeit ein AmerikanischesSchiff, und noch ganz kürzlich zwei Portugie-sische Fahrzeuge, das eine zwischen den Lema-Inseln, und das andere, welches aus Cochin-China kam, an der Küste von China in einer geringenEntfernung vom Lande, genommen. Über dasSchicksal des Amerikaners war man noch unge-wifs. Man erfuhr aber, dafs auf den Portugie-sischen Schiffen alle ermordet worden waren,welche nicht in die Dienste der Seeräuber tretenwollten. Einige von der Mannschaft der Portu-giesischen Schiffe verstanden sich dazu, und esgelang ihnen nach einiger Zeit zu entwischen.Die Schiffe waren, nachdem sie sie geplünderthatten, von ihnen verbrannt worden. Diese See-räuber haben in ihren Flotten Schiffe von aooTonnen, welche mit 150 bis a 5 ° Mann bemannt,und mir ro bis 20 Canonen bewaffnet sind. Diegeringsten ihrer Jloie haben eine Besatzung von40 und 50 Mann. Gelingt es ihnen ein Schiff zuentern, so sind sie, ihrer überlegenen Anzahl vonMannschaft wegen, ihrer Beute gewifs. Sie wür-den weit gefährlicher seyn , wenn sie mehr Muililind mehr Geschicklichkeit in ihren Manövernbesafsen, und mit ihrer Artillerie umzugehen ver-standen. Auch jetzt war man selbst auf derRhede von Macao , und sogar in der Typa, vorihren Angriffen nicht sicher. Die Fahrt zwischenMacao und Canton war besonders gefährlich.Die Mitglieder der Englischen Factorei mufsten,