Diese Masse erhält durch den für den Elastici-tätsdruck der Pulverkraft substitm'rten momentanenStoß nach der obigen Erörterung die Geschwindigkeit
^ 7-4SA fl —<-!s. oder^ und also die Kraft
^ _-
der Bewegung HZ si — oder^^7^2UA.
Die Kugel hingegen erhält durch diesen Stoß die Kraftder Bewegung fiv. Beide müssen, da der Elasticitäts-druck der Pulverkraft in jeder Richtung gleich stark wirkt,einander gleich seyn, und sonach findet man
V — -^-7 4->S f» — oder ^7- 7 aaZ.
Anmerkung. D'Arcy benutzte eine ähnliche Vor-richtung, nemlich ein kleines etwa 12 bis 16 Zoll langesKanonenrohr an einer eisernen Pendelstange aufgehangen,als Pulverprobe. Die Theorie dieser sinnreichen Ma-schine erklärten zugleich die obigen Betrachtungen.
§. 44 -
Mattey's Verfahren rur Bestimmung der anfäng-lichen Geschwindigkeit.
Mit noch weniger Umständen laßt sich die Geschwin-digkeit abgcschoßenerKugeln nach Mattey's Verfahrenuntersuchen. Die Stirne einer großen horizontalenScheibe die a Ellen zum Durchmesser hat, umlege manmit einem hohen vertikalen Papierrande. Durch eine will-kührliche mechanische Vorrichtung drehe man diese Schei-be mit vollkommen gleichförmiger Geschwindigkeit so umihre Achse, daß binnen t> Secunden n Umdrehungen, oder
binnen t rn - Sekunden 1 Umdrehung erfolge. Hierauf
schieße man die Kugel horizontal so durch den sich dre-henden Papierrand, daß man das Gewehr vollkommen