Band 
Dritter Theil.
Seite
64
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Diese Masse erhält durch den für den Elastici-tätsdruck der Pulverkraft substitm'rten momentanenStoß nach der obigen Erörterung die Geschwindigkeit

^ 7-4SA fl<-!s. oder^ und also die Kraft

^ _-

der Bewegung HZ si oder^^7^2UA.

Die Kugel hingegen erhält durch diesen Stoß die Kraftder Bewegung fiv. Beide müssen, da der Elasticitäts-druck der Pulverkraft in jeder Richtung gleich stark wirkt,einander gleich seyn, und sonach findet man

V -^-7 4->S f» oder ^7- 7 aaZ.

Anmerkung. D'Arcy benutzte eine ähnliche Vor-richtung, nemlich ein kleines etwa 12 bis 16 Zoll langesKanonenrohr an einer eisernen Pendelstange aufgehangen,als Pulverprobe. Die Theorie dieser sinnreichen Ma-schine erklärten zugleich die obigen Betrachtungen.

§. 44 -

Mattey's Verfahren rur Bestimmung der anfäng-lichen Geschwindigkeit.

Mit noch weniger Umständen laßt sich die Geschwin-digkeit abgcschoßenerKugeln nach Mattey's Verfahrenuntersuchen. Die Stirne einer großen horizontalenScheibe die a Ellen zum Durchmesser hat, umlege manmit einem hohen vertikalen Papierrande. Durch eine will-kührliche mechanische Vorrichtung drehe man diese Schei-be mit vollkommen gleichförmiger Geschwindigkeit so umihre Achse, daß binnen t> Secunden n Umdrehungen, oder

binnen t rn - Sekunden 1 Umdrehung erfolge. Hierauf

schieße man die Kugel horizontal so durch den sich dre-henden Papierrand, daß man das Gewehr vollkommen