Band 
Dritter Theil.
Seite
70
JPEG-Download
 

70

Da übrigens die anfängliche Geschwindigkeit derBombenunter sonst ganz gleichscheinenden Umstanden verschiedenausfallt, und die Kenntniß derselben nur höchst seltenpraktischen Nutzen verschaffen kann, so wird es jederzeithinreichend seyn, dieselbe auf folgende Art annäherungs-weise zu bestimmen. Man beobachte für diejenige AukVerladung, für welche man die der Bon.be mitgetheilteanfängliche Geschwindigkeit zu wissen wünscht, bei einempraktischen Werfen theils die Zeit in Secunden, welchejeder Wurf dauert, theils die Wurfweiten, welche dieBomben erreichen. Nun stelle man sich die Bewegungender Bomben theils in ein horizontales Fortrücken nachdem Ziele, the.ls in ein vertikales Steigen und Sinkenzerfallt vor. Für das erstere, wobei mau die Wirkungder Schwere ganz außer Acht läßt, findet man aus derWurfweite « Ellen und der Dauerzeit des Wurfs r Se-cunden die anfängliche horizontale Geschwindigkeit der

Bombe ohngefähr (Lconhardi Mechanik §. uz

Nr. 9) und aus dieser (durch ein Krastedreieck, dessen Hy-pothenuse die Geschwindigkeit V, dessen horizontale Ka-thete die Geschwindigkeit ° ' und deren zwischenlie-

gender Winkel - ist) ihre anfängliche Geschwindigkeit Vin der Richtung des Mörsers für den Elevationswinkel

unter welchem der Wurf geschah, Fex,

uer suche man für die Feit r Secunden, welche der ganzeWurf dauerte, und binnen welcher also die Bombe stiegund sank, aus der §. 46 Nr. 1 bereits erwähnten Glei-

Glsichung ^ 2 arc.«-f-IoA. nat. tA. ( 45 °-j-«) den

Winkel « zu bestimmen; so ist die anfängliche vertikaleGeschwindigkeit der Bombe nach der eben angeführtenFormel ohngefahr ni tZ.2«. Aus dieser findet sich durch