Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
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men gesetzt. Herr Drummond befürchtetemit Recht, dafs er sich nicht geru mit dieserSache befassen würde. Allein da es wichtig war,ihn für uns zu stimmen, so ging er selbst zu ihm,ihn zu bitten, sich mit den übrigen um 5 UhrNachmittags in seiner Wohnung einzufinden.Die Ehre eines ofiiciellen Besuchs Herrn Drum-m on ds war, so lange dieser an der Spitze derEnglischen Factorei gestanden, dem stolzen Tan-quiqua noch nicht wiederfahren. So geschmei-chelt er sich dadurch finden mufste, so gewanndennoch diesmal die Eitelkeit nichts über seineGrundsätze. Der niederträchtige Chinese schämtesich sogar nicht, Hm. Drummond Vorwürfedarüber zu machen, dafs er sich mit so vielemErnste für eine Sache interessirre , die ihn nichtsanginge, und welche ihm nur Unannehmlichkei-ten zuziehen könnte. Er hatte indefs den Ver-drufs, den edlen Engländer ihm antworten zuhören, dafs er sich dieser Angelegenheit ange-nommen hätte, nicht nur weil Rufsland und Eng-land Freunde und Bundesgenossen wären, undaus diesem Grunde die Sache der Russen auchAngelegenheit der Engländer sey; sondern weiler es auch für seine Pflicht hielte, uns, die wirhier nie vorher gewesen wären, und da w'ir mitder, von der Europäischen so sehr verschiede-nen, Handelsware der Chinesen unbekannt seynmüfsten, so sehr als möglich in unsern Geschäf-ten behülüich zu seyn: und dafs er jetzt unsereSache als eine Sache, der Englisch -Ostindischen