aufgetuuntert wird!. "Was konnte es wohl fürMitschuldige einer so unnatürlichen That ge-ben? Tn dem Manifeste werden namentlich, undmit besonderer Dankbarkeit, vier seiner Holleuteangeführt, welche allein dem Mörder in dieHände griffen, und mit Gefahr ihres eigenen Le-bens den Kaiser retteten. Die andern anwesen-den Beamten erhalten sehr ernstliche Vorwürfedarüber, dafs sie bei dem Anfalle ruhige Zu-schauer blieben, und der Kaiser wundert sich,dafs unieT hundert Personen, die ihn in dem Au-genblicke des Anfalls umgaben, nur sechs fürsein Leben besorgt gewesen waren. ,,Läfst sichwohl bei gewöhnlichen Gelegenheiten etwas vonihnen erwarten, wenn sie sich bei der wichtig-sten Gefahr so gleichgültig zeigen ? DieseGleichgültigkeit, ist es, und nicht der Dolch desMörders, welche mich kranken." Der Kaiserschliefst mit der niederschlagenclen Betrachtung;dafs ungeachtet seiner uhermiideten Vorsorgefür das Wohl des Staats, seine Regierung viel-leicht dennoch wohl getadelt, werden könnte,und verspricht, die Verwaltung des Staats zuvervoilkommen, und sich zu bemühen, keine Ur-sache zu ähnlichen Unzufriedenheiten zu geben.Der Verbrecher, Namens Chia-te, ein Menschvon ganz niedriger Abkunft, ward verurtheilt,eines langsamen und schmerzhaften Todes zusterben*). Seine Söhne Lon-ear und f'oiig-
*) Die Todesstrafe, die Chin-te leiden. wU-te.-bc-