Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
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dortigen Aufenthalts befand, behauptete jedoch,daf.s die Christen jetzt mit weniger Strenge ver-folgt würden; obgleich die Missionare, denenman in Peking zu bleiben erlaubt hatte, unausge-setzt mit vieler Vorsicht bewacht wurden, undman neuen Missionaren durchaus untersagte, sichins Innere von China zu begeben. In den erstenTagen des Januars dieses Jahres, kamen zweiFranzösische Missionare in Canton an, um vondort nach Macao zu gehen. Fünf Jahre hattensie in Macao zugebrachr, und auf die Erlaubnifs,nach Peking gehen zu dürfen, gewartet. Endlichhatten sie diese Erlaubnifs erhalten, und waren,dahin abgereisr. Allein in einer nur, geringenEntfernung von Peking , erhielten sie den Befehl,nacli Macao zurückzukehren ; er war eine Folgeder Ungnade, welche die Missionare traf. Wäh-rend ihres zweitägigen Aufenthalts in Canton,war es ihnen nicht erlaubt, ans Land zu gehen ,und man verstattete nur ihren Freunden und Be-kannten, sie zu besuchen. Auf dem Boote standmit grofsen Buchstaben geschrieben , dafs sie aufBefehl des Kaisers nach ihrem Vaterlande zurück-geschickt wurden. Sie waren übrigens mit derBehandlung der Chinesen sehr zufrieden, da, wiesie sagten, man sie während der Heise nichtstrenge bewacht , und sie dieselbe ganz auf Ko-sten des Kaisers gemacht hatten. Sie wäre so-gar sehr angenehm für sie gewesen, wofern nurihr Endzweck dadurch nicht ganz vereitelt wor-den wäre. Wahrscheinlich werden sie jetzt ihre