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Hat der Mond Einfluss auf die Witterung und andere irdische Verhältnisse?
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unsere Erde zugeschrieben, so daß es wohl der Mühe werth istzu untersuchen, was Wahres und Falsches an der Sacheist. Dieser Untersuchung muß aber eine kurze Uebersicht überdie Stellung des Mondes zur Erde und Sonne, über seineBewegungen und seine verschiedenen Gesichter vorangehen.

Die drei Weltkörper, Sonne, Erde und Mond, sindin mehrern Beziehungen übereinstimmend, in andern sehr ver-schieden. Alle drei sind kugelförmig. Der Durchmesser derErde betrügt 2653 Wegstunden, derjenige des Mondes istviermal kleiner, derjenige der Sonne 108 Mal größer. Diemittlere Entfernung der Sonne von der Erde b.trägt etwasmehr als 30 Millionen Wegstunden, die mittlere des Mondesist 386 mal kleiner.

Der Mond kreist fortwährend in der Richtung von Westennach Osten um die Erde herum, während die letztere in einemJahr um die Sonne läuft. Da der Mond kein eigenes Lichthat, so wird immer nur die der Sonne zugekehrte halbe Ober-fläche beleuchtet; die andere Hälfte seiner Oberfläche ist daherimmer im Schatten. Von seiner beleuchteten Hälfte erblickenwir bald mehr bald weniger oder gar nichts, je nach seinerStellung gegen die Erde; diese verschiedenen Lichtgcstaltenheißen: Mondsphasen.

Findet sich nämlich einmal der Mond zwischen der Erdeund der Sonne, so kehrt er uns seine beschattete Seite zu undist-für uns unsichtbar; diese Stellung des Mondes heißt:Neumond. sGj

Von dieser Stellung aus schreitet der Mond in seinerBahn weiter gegen Osten; nach ungefähr 7^/z Tagen steht erlinks neben der Sonne; von der Erde aus sieht man die Hättevon der beleuchteten Hälfte, also den vierten Theil seinerganzen Oberfläche; deßwegen heißt diese Stellung das ersteViertel.